Warmwachs

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  • J00043 Warmwachs
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Nach einer Einführung in die Unterschiede von Kalt- und Warmwachs in diesem Journal-Beitrag hier nun einige praktische Beispiel für die Anwendung von Warmwachs in der Seidenmalerei.

Das Muster dieses Jacquard-Schals wird in mehreren Schichten gestaltet. Dazu wird der Schal zuerst aufgespannt und heißes Wachs mit Hilfe eines Tjantings in einzelnen feinen Linien schwungvoll über der gesamten Fläche verteilt. Diese Stellen bleiben später weiß.
Der Tjanting ist ein kleines Metall-Töpfchen mit Holzgriff und Ausgießröhrchen in verschiedenen Größen, der bequem in der Hand gehalten und locker über die Seide geführt wird. Ein uraltes, traditionelles Handwerkzeug der indonesischen Batik-Künstler!
Nach dieser ersten Wachsschicht folgt der erste Farbauftrag in pastelligen Blau-Tönen. Nach dem Trocknen wird erneut Wachs aufgetragen, diesmal mit einem Borstenpinsel. Danach wechseln sich Seidenmalfarbe und Wachs immer wieder ab, solange bis die gewünschte Farbtiefe erreicht ist.

Wichtig zu wissen: Heißes Wachs durchdringt nur vollständig trockene Seide; die Farbe muss also zwischen den Wachsaufträgen immer durchgetrocknet sein.

Wird viel Wachs verwendet, sollte es vor dem Fixieren zwischen Zeitungspapierlagen erst durch Bügeln entfernt werden. Störende Reste lassen sich aus dem fixierten Schal mit einer chemischen Reinigung problemlos entfernen.


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