Tussah mit ihren natürlichen Farben

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  • J00047 Tussah mit ihren natürlichen Farben
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Als Tussah-Seide werden heute viele Stoffe aus den Fasern wild lebender Seidenraupen bezeichnet, nicht nur jene des Tussah-Spinners (Antheraea yamamai).
Im Gegensatz zu der seit Jahrtausenden gezüchteten Maulbeerseide mit ihrem unübertroffenen Glanz, der hochfeinen glatten Fasern und dem weichen Griff, zeichnet sich die schwerere Tussah-Seide durch eine gröbere Struktur, körnigen Griff und matten Glanz aus.

Um Maulbeerseide zu gewinnen, muss der einzelne Kokon mit der verpuppten Raupe (Bombyx mori) rechtzeitig abgekocht werden, damit das Tier beim Schlupfvorgang die Hülle nicht beschädigt. Dies ist nötig, um den begehrten, bis zu 1,5km langen Endlosfaden zu erhalten, aus dem selbst die allerfeinsten Seiden gewebt werden können. Die Maulbeerseide wird deshalb auch Haspelseide genannt.
Weitere Infos zu Maulbeerseide finden Sie hier im IDEEN.com-Journal.

Für Tussah-Seide aus Indien (auch Wildseide genannt) werden die teilweise zu großen Nestern zusammengesponnen Kokons der wild lebenden Tussah-Spinner erst nach dem Schlupf der Schmetterlinge aus den Bäumen abgesammelt. Die entstandenen Schlupf-Löcher zerteilen die an sich schon recht unregelmäßigen Endlos-Fasern in viele kurze Stückchen, die nicht abgehaspelt, sondern nur versponnen werden können. Zudem betten die Tussah-Spinner den Seidenleim teilweise in die Faser ein, diese kann somit nicht vollständig entbastet werden. Durch Seidenleim und Garnverdickungen fällt der Glanz dieser Wild-Seiden dezenter aus, sie wirken dennoch ausgesprochen edel und sind ideal für elegante Kleidungsstücke, die eine gewisse Standfestigkeit benötigen; z.B. festliche Kleider und Röcke.

Für Tussah-Seide aus China werden die Raupen gezüchtet; die Seidegarne werden gewonnen wie bei Maulbeerseide.
 




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